Lohnfertigung

Mit unserem Maschinenpark für Schweißen, Schneiden, Abkanten. Tiefziehen, Stanzen, Fräsen und Drehen sind wir in der Lage wirtschaftlich kleine, mittlere und große Stückzahlen sowie Prototypen komplett zu bearbeiten. Die Montage kompletter Baugruppen werden wie gewünscht ausgeführt. Dass bei uns eingeführtes und praktiziertes Qualitätssystem DIN ISO 3834-2 wird nach den Vorgaben und weitere darüber hinausgehende Eckpunkte, werden bereits in der Angebotsphase berücksichtigt.

Qualität, mit der wir überzeugen:

Neben unserer Lohnfertigung entwickeln, konstruieren und stellen wir selber
eigene Produkte her.


Lohnfertigung im Überblick:

Schweißen

Schweißen

Unter Schweißen versteht man "das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter Anwendung von Wärme oder Druck, mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffen".

Beim WIG-Schweißen entstehen praktisch keine Schweißspritzer; die gesundheitliche Belastung durch Schweißrauche ist verhältnismäßig gering. Ein besonderer Vorteil des WIG-Schweißens ist, dass nicht mit einer abschmelzenden Elektrode gearbeitet wird. Die Zugabe von Schweißzusatz und die Stromstärke sind deshalb entkoppelt. Der Schweißer kann seinen Schweißstrom optimal auf die Schweißaufgabe abstimmen und muss nur so viel Schweißzusatz zugeben, wie gerade erforderlich ist. Dies macht das Verfahren besonders geeignet zum Schweißen von Wurzellagen und zum Schweißen in Zwangslagen. Durch den verhältnismäßig geringen und kleinräumigen Wärmeeintrag ist der Schweißverzug der Werkstücke geringer als bei anderen Verfahren. Wegen der hohen Schweißnahtgüten wird das WIG-Verfahren bevorzugt dort eingesetzt, wo die Schweißgeschwindigkeiten gegenüber den Qualitätsanforderungen zurücktreten. Dies sind beispielsweise Anwendungen im Rohrleitungs- und Apparatebau im Kraftwerksbau oder der chemischen Industrie.

Das Metallschutzgasschweißen (MSG), wahlweise als MIG (Metallschweißen mit inerten Gasen) oder MAG-Schweißen (Metallschweißen mit aktiven, also reaktionsfähigen Gasen), ist ein Lichtbogenschweißverfahren, bei dem der abschmelzende Schweißdraht von einem Motor mit veränderbarer Geschwindigkeit kontinuierlich nachgeführt wird. Die gebräuchlichen Schweißdrahtdurchmesser liegen zwischen 0,8 und 1,2 mm (seltener 1,6 mm). Gleichzeitig mit dem Drahtvorschub wird der Schweißstelle über eine Düse das Schutz- oder Mischgas mit ca. 10 l/min zugeführt. Dieses Gas schützt das flüssige Metall unter dem Lichtbogen vor Oxidation, welche die Schweißnaht schwächen würde. Beim Metallaktivgasschweißen (MAG) wird entweder mit reinem CO2 oder einem Mischgas aus Argon und geringen Anteilen CO2 und O2 (z.B. "Corgon") gearbeitet. Je nach ihrer Zusammensetzung kann der Schweißprozess (Einbrand, Tropfengröße, Spritzerverluste) aktiv beeinflusst werden; beim Metallinertgasschweißen (MIG) wird als Edelgas Argon, seltener auch das teureEdelgas Helium, verwendet. Das MAG-Verfahren wird in erster Linie bei Stählen eingesetzt, das MIG-Verfahren bevorzugt bei NE-Metallen.

Fräsen

Fräsen

Fräsen / CNC-Fräsen bezeichnet das spanabhebende Bearbeiten von Metallen, Holz oder Kunststoffen mittels eines Fräswerkzeuges.

Heute unterscheidet man zwei Gruppen: konventionelle und CNC - gesteuerte Fräsanlagen.

Eine herkömmliche Methode der Bearbeitung ist das feste Aufspannen des Werkstücks auf einem Tisch, der das zu bearbeitende Werkstück an das ortsgebunde Werkzeug heranführt.

Die andere konventionelle Bearbeitung stellt das bewegliche Aggregat, welches das entsprechende Werkzeug antreibt, dar. Natürlich gibt es im Bereich der konventionellen Bearbeitung auch Anlagen, die eine Kombination beider Verfahren bilden.

Um optimale Fräsergebnisse zu erzielen, ist es notwendig, die optimale Schnittgeschwindigkeit zu erzielen. Diese ist abhängig vom Vorschub. Je schneller der Vorschub, desto schneller muss sich das Werkzeug drehen, um eine optimale Schnittgeschwindigkeit zu gewährleisten.

Die beim Fräsen entstehende Hitze wird mit Kühlmitteln weitgehend vermieden oder schnellstens abgeleitet.

Allerdings hat die Automatisierung durch Einführung von numerisch gesteuerten Maschinen, den NC – und den CNC – Anlagen, oft Bearbeitungszentren genannt, die Methoden beim Fräsen soweit perfektioniert, dass konventionelle Bearbeitung im gewerblichen Bereich nur noch sehr selten konventionell erfolgt.

Kanten

Kanten

Kanten bzw. Biegen ist ein umformendes Fertigungsverfahren. Dabei wird in das Halbzeug ein Biegemoment eingeleitet und somit eine dauerhafte Verformung herbeigeführt.

Beim Gesenkbiegen (vielfach auch als Abkanten bezeichnet) wird das un- oder vorgebogene Werkstück auf eine Matrize mit V-förmiger Öffnung gelegt. Die dargestellten Hinteranschläge ermöglichen es, das Werkstück schnell und wiederholbar genau auf der Matrize zu positionieren. Bei modernen CNC-Maschinen werden zwei computergesteuerte Hinteranschläge verwendet. Durch die kontrollierte Abwärtsbewegung des Oberwerkzeugs, welches als Stempel oder auch Schwert bezeichnet wird, findet die Blechumformung statt.

Stanzen

Stanzen

Beim Stanzen werden Flachteile aus verschiedenen Werkstoffen mit einer Presse oder auf Schlag und einem Schneidwerkzeug gefertigt.

Das Stanzwerkzeug besteht aus dem Stempel, der die Innenform darstellt, und der Matrize, die eine entsprechend passende Öffnung aufweist. Der Stempel kann je nach Werkzeugaufbau sowohl Ober- als auch das Unterteil des Werkzeuges sein. Je nach Anwendungsfall kann das Gegenstück zum Stempel auch eine ebene Unterlage sein. Dann besteht das Werkzeugoberteil aus einem entsprechend geformten, geschlossenen Stanzmesser. In diesem Fall gehört die Unterlage nicht zum Werkzeug.

Drehen

Drehen

Das Drehen ist ein zerspanendes Fertigungsverfahren für Metalle und Kunststoffe.

Gedreht wird manuell auf einer Drehbank oder automatisiert auf einer Drehmaschine. Im Gegensatz zum Spindeln und Fräsen dreht sich hier das Werkstück beziehungsweise Halbzeug; es führt die Hauptschnittbewegung mit seiner Rotation aus. Das fest eingespannte Werkzeug wird am drehenden Werkstück mit Hilfe des Werkzeugschlittens entlang bewegt, um einen Span abzuheben; es führt die Zustell- und Vorschubbewegung aus. Nur in besonderen Fällen trägt auch das Werkzeug zur Schnittbewegung bei. Beim klassischen Drehen werden hauptsächlich rotationssymmetrische Teile bearbeitet.

Bohren

Bohren

Das Bohren ist ein spanabhebendes Verfahren zur Herstellung und Bearbeitung von zylindrischen Vertiefungen in Werkstücken.

Das Bohren ist ein spanendes Fertigungsverfahren. Die Bearbeitung mit einem meist zweischneidigen Werkzeug stellt eine Schruppzerspanung dar, die oft keine gute Oberfläche und Maßhaltigkeit ermöglicht. Die Schnittgeschwindigkeit ist im wesentlichen vom Schneidstoff des Bohrers und dem zu bearbeitendem Werkstoff abhängig. Der Vorschub hängt vor allem vom Bohrerdurchmesser und dem genauen Bohrverfahren ab (genauere Angaben siehe in entsprechenden DIN-Tabellen). Durch Vorschubkraft dringt die Werkzeugschneide in den Werkstoff ein. Die Schnittkraft wird durch die kreisförmige Schnittbewegung erzeugt. Beim Bohrvorgang entsteht Wärme, die durch das Werkzeug, die Späne und eventuell dem zuzuführenden Kühlmittel abgeführt wird.